Ultraschall & die ersten Kindsbewegungen spüren mit Übergewicht

Ich habe euch auf Instagram gefragt welches Thema bezüglich der Schwangerschaft mit Übergewicht euch noch so interessieren würde und ihr habt euch zunächst für dieses Thema entschieden. In diesem Beitrag werde ich diese Fragen beantworten und hoffe sehr, dass ich euch damit ein wenig beruhigen kann.

“Wann hast du dein Baby das 1. Mal von innen gespürt & wann konnte Stefan die Kleine spüren?”
“Wie ist das beim Ultraschall wenn man von Haus aus mehr Bauchfett hat – sieht man da überhaupt was?”
*Fotos by PinsView

Die ersten Kindsbewegungen – werde ich das Wunder spüren?

Das war tatsächlich ein Punkt der mich am Anfang meiner Schwangerschaft sehr beschäftigt hat. Ich habe immer wieder gehört, dass man das Baby als dickere Frau kaum oder erst sehr spät spüren wird und machte mir große Gedanken. Werde ich mein kleines Wunder etwa nie spüren? Das ich zudem mit einer Vorderwandplazenta (dämmt die ganze Sache wohl noch ein bisschen mehr) gesegnet bin machte die Sache ehrlich gesagt nicht einfacher. Auch wenn ich mir vorgenommen hatte in der Schwangerschaft nicht zu “googeln”, tat ich es und las mir die unterschiedlichsten Erfahrungsberichte durch. Aus der “Googlerei” ging ich mit der Erkenntnis raus, dass es mal wieder eine ganz individuelle Sache ist und von Frau zu Frau unterschiedlich. Ich hatte über Instagram auch mit einer lieben Hebamme Kontakt die mich ein bisschen beruhigte und mir dann bei der ersten wirklichen Bewegung sagt “Cécile, du hast das Baby gespürt”.

“Hallo hier bin ich Mama”

Ich wartete und wartete auf ein Zeichen von der kleinen Snaffeline und meine, dass ich in der Nacht zum Wechsel in die 17. Schwangerschaftswoche ein leichtes Flattern wahrgenommen habe. Es war nur sehr leicht spürbar und fühlte sich an wie ein kleiner Schmetterling der sich verflogen hat. Die Tage darauf hörte ich natürlich ganz besonders stark in mich hinein, aber wurde leider enttäuscht.

Anfang der 20. Schwangerschaftswoche war es dann jedoch unverkennbar und ein stärkeres Klopfen machte sich abends im Bett in meinem Bauch bemerkbar. Es war so ein magischer Moment und ich lies Stefan gleich von der großen Freude wissen. Ein Gefühl was ich vorher noch nie hatte und von da an spürte ich unsere Snaffeline immer mehr und häufiger. An manchen Tagen ist sie auch heute noch etwas ruhiger und an anderen gibt sie richtig Vollgas – ich habe mich hier von jeglicher Sorge frei gemacht.

“Hallo Papa – ich bin bald da”

Doch nicht nur ich wollte die Kleine am Liebsten rund um die Uhr spüren, sondern auch Stefan der stolze Papa. In der 27. SSW hab ich sie immer mal wieder auch von außen bemerkt, aber wir waren immer zu spät dran und sie hörte dann direkt wieder auf wenn Stefan die Hand auflegte.

Doch auch er hatte seinen “Magic Moment” beim Kuscheln im Bett. Es war wieder der 2. Tag der angebrochenen neuen Schwangerschaftswoche (wir zählten zwischenzeitlich die 29.) und er konnte sie richtig schön spüren.
So richtig viel aktiv mit sichtbaren Bewegungen an der Bauchdecke ist sie seit der 30. Woche. Auch hier muss ich sagen, mal mehr und mal weniger. Zwischenzeitlich bin sogar ein bisschen froh, dass ich nicht ständig mit Tritten versorgt werde, da sie vor allem nachts aktiv ist und ich dann ganz schwer wieder einschlafen kann. Vor allem wenn ich eine Liegeposition einnehme die Madame nicht mag gibt es kontinuierliche Hiebe bis ich wieder so liege wie sie es mag – einfach nur goldig.

Ich kann hier auch nur an euch appellieren, dass es bei jeder schwangeren Frau anders ist und mir das auch bestätigt wurde. Andere Mädels mit Übergewicht, haben ihr Kinder z.B. auch schon ein bisschen früher von Außen wahrgenommen 🙂

Der Ultraschall durch die Bauchdecke

Selbstverständlich möchte ich euch auch as dieses Thema angeht beruhigen. Ich hatte wirklich Sorge, dass man auf dem US-Gerät durch meine Fettschicht nichts sehen würde, aber ich wurde eines besseren belehrt. Hier kommt es tatsächlich auch auf die Qualität des Gerätes an. Bei meinem Gyn habe ich meinen Bauch z.B. ein bisschen mit den Händen nach oben gezogen und das hat ganz gut funktioniert. Gestochen scharfe Bilder wie bei einer schlanken Person habe ich ehrlich gesagt nicht erwartet und auch noch nie bekommen, aber man konnte sie immer schon gut erkennen. Beim letzten Mal habe ich sogar gesehen wie sie den Mund auf und zu gemacht hat.

Bei der Vorstellung in der Geburtsklinik habe ich den Eindruck, dass das US-Gerät um einiges neuer und leistungsstärker ist. Hier ist die Qualität und die Auflösung nochmal ein bisschen besser und das trotz der Vorderwandplazenta und dem Bauchfett. Hier hat sie mich direkt angesehen und man hat richtig schön alles erkennen können. 3D Bilder hab ich irgendwie verpasst zu “erfragen” – ich habe nur welche aus den ersten Wochen als sie noch ganz winzig war und sich die Hand vor das Gesicht gehalten hat. Beim letzten Termin war es leider nicht mehr möglich, da man hierzu wohl mehr Fruchtwasser benötigt und sie schon zu groß sei.

Wichtig ist hier jedoch nicht, dass man schöne Bildchen zum Einrahmen hat. Von viel größerer Bedeutung ist doch wirklich, dass der Arzt etwas erkennt und den eigentlich Sinn und Zweck des US nutzen kann. Das Endergebnis in voller Pracht und Farbe gibt es spätestens nach der Geburt 🙂

Cécile
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