Endspurt Schwangerschaft – so war mein bisheriger Verlauf als “dicke Schwangere”

Endspurt Schwangerschaft – so war mein bisheriger Verlauf als “dicke Schwangere”

Wow – es sind doch tatsächlich 5 Monate seit dem Verkündungspost, dass wir Eltern werden vergangen.
Die Zeit rennt nur so dahin und irgendwie kommt es mir in der Schwangerschaft noch viel schneller vor als sonst. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen euch auf dem Blog immer mit ausführlichen Blogbeiträgen zu versorgen, aber ich komme erst jetzt im 9. Monat wieder dazu euch ein kleines Statusupdate zu geben.

Kurzer Off-Topic & Frage: Lest ihr noch gerne meine Blogbeiträge oder ist euch die kurze Info auf Instagram lieber? Ich würde mich freuen wenn ihr mir hierzu ein kleines Feedback geben würdet. 

Mein bisheriger Schwangerschaftsverlauf & Befinden

Mir geht es soweit gut und ich bin wirklich sehr froh darüber. Die Tatsache, dass ich übergewichtig bin und auch mit Übergewicht in die Schwangerschaft gestartet bin bringt deutlich weniger Probleme mit sich als gedacht.
Ich kann mich nicht beschweren und blieb bis auf wenige Ausnahmen (bedingt durch die Hitze) auch von Übelkeit und Schwindel verschont. Klar, hat man definitiv nicht mehr die Ausdauer und die Energie wie vorher, aber das mag natürlich daran liegen, dass das Baby immer mehr zunimmt und wächst. Die kleine Snaffeline macht es sich zudem auf meiner Blase bequem und jagt mich ganz schön oft auf die Toilette – manchmal kann ich es wirklich schon an 4 Händen abzählen. Immerhin weckt sie mich in der Nacht nur maximal 2 – 3 mal auf.

Dies hat natürlich auch etwas Gutes. Denn so kann ich mich schon mal an den neuen Rhythmus gewöhnen.

Mimimi – hier zwickt und zwackt es:

Ein Baby zu bekommen bedeutet nicht immer, dass man als Schwangere in einer rosaroten Blase schwebt. Ich dachte immer es werden sicher die zauberhaftesten 10 Monate und habe mich agil und singend mit Babykugel durch die Welt schweben sehen. Doch es ist nicht ganz so wie gedacht und erhofft, wenn auch wunderschön. Versteht mich nicht falsch, ich bin so unglaublich dankbar und glücklich dieses Wunder unter meinem Herzen tragen zu dürfen, aber es ist schon auch ganz schön kräftezehrend und anstrengend. Ich kann an dieser Stelle nur für mich sprechen, aber anstatt der perfekt strahlenden Frau, bin ich meistens die Sorte schwitzendes Häufchen Elend und hab so gar nichts mit den schwangeren Hollywood Schönheiten gleich.

Hier eine kleine Zusammenfassung was mich wirklich plagt und was ich nicht wusste:

  • Wasser in den Füßen / Kompressionsstrümpfe – das hätte ich wirklich nicht gebraucht und ich hätte auch nie gedacht, dass ich den heißen Sommer in fast ausschließlich einem Paar Schuhe verbringen würde.
  • Sodbrennen – der Klassiker und Gott sei Dank (noch) nicht so ausgeprägt bei mir
  • Müdigkeit – ich brauche meine regelmäßigen Pausen und lege die Beine echt oft hoch
  • Sensibilität – ich muss sehr viel weinen und bin überaus emotional. Gestern hab ich “Lucky” von Britney Spears gehört und die Tränen flossen 🙂
  • Kontrollfreak – zur Zeit muss ich alles selbst organisieren (auch wenn ich weiß, dass es an der Umsetzung scheitert) und werde verrückt wenn ich nur daran denke, dass z.B. der Betthimmel noch gar nicht angebracht ist und die Kleine bald kommen könnte
  • Druck im Unterleib – Früher dachte ich mir immer: “Juhu 9 Monate keine Periode & Schmerzen”. Leider ist dem nicht so. Es fühlt sich seit einigen Wochen immer danach an und ich vermute es sind kleine Übung- und Senkwehen.
  • Rückenschmerzen – in den Endzügen meiner Schwangerschaft machen sich nachts die Beschwerden bemerkbar und ich kann mich ohnehin ohne Hilfe kaum noch von links nach rechts drehen (armer Stefan). Sitzen ist allerdings auch nicht immer so cool und laufen auch nicht.
  • Unwohlsein – manchmal fühl ich mich vor allem in der Nacht total unwohl und bin so aufgekratzt. Will nicht liegen, nicht schlafen und alles ist irgendwie anstrengend.

Vorfreude

Ihr seht schon, alles Jammern auf einem sehr hohen Niveau und ich glaube jede Schwangere hat ihr Päckchen zu tragen. Das liegt nicht immer zwangsläufig am Übergewicht. Vielleicht hätte ich weniger Rückenschmerzen, aber das kann ich nicht beurteilen, da ich keinen Vergleich habe. Jede Frau fühlt anders und hat einen anderen Verlauf der Schwangerschaft.
Was mich sehr freut ist, dass ich ein bisschen gelassener geworden bin was Krankheiten und meine Hypochondrie angeht. Ich dachte immer, dass dies in der Schwangerschaft bestimmt ausgeprägter sein wird, aber dem ist Gott sei Dank nicht so.

Ich habe keine Angst vor der Geburt & auch keine Sorge um mein Baby, da ich weiß es wird alles gut gehen 🙂

Cécile
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2 Kommentare

  1. Mathilde
    16. August 2020 / 23:43

    Hallo, ja, ich lese auch den Blog gerne. Auch wenn ich selbst mit dem Thema Schwangerschaft nichts anfangen kann, finde ich Deine Art zu schreiben ehrlich und liebevoll. Alles Gute!

  2. Katrin
    17. August 2020 / 15:40

    So schöne Fotos und ein toller, ehrlicher und doch auch humorvoller Einblick in Deine persönliche Erfahrung, vielen Dank dafür 🙂 ich persönlich weiß gar nicht mehr, wie oft ich die letzten Monate auf deinen Blog geschaut habe, ob es hier was Neues gibt..Instagram ist schön..aber für mich geht nix über Blogbeiträge, da die viel ausführlicher und wie ich finde persönlicher sind 🙂 Alles Liebe für den letzten Endspurt ❤️

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